„Es ist nur ein Lagerschaden…“ – das hören wir oft.
Vor kurzem hatten wir wieder einen Fall, der zeigte, wie aus einem vermeintlich kleinen Schaden ein größerer Defekt entstehen kann.
Ein Lagerschaden entwickelt sich oft schleichend. Erste Anzeichen sind ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen. Wird der Defekt nicht rechtzeitig erkannt oder ignoriert, kann er schwerwiegende Folgen haben.
Bei fortgeschrittenem Verschleiß kann der Käfig des Lagers brechen, wodurch sich Metallteile im Stator verteilen. Durch die hohen Drehzahlen gelangen diese in die Wicklung und verursachen Kurzschlüsse oder sogar einen Wicklungsbrand, wie in diesem Fall.
Die Folgen: Höhere Reparaturkosten und längere Ausfallzeiten.
Wäre der Motor früher zur Überprüfung gekommen, hätte ein einfacher Lagerwechsel gereicht. So musste die Wicklung erneuert werden – ein deutlich höherer Aufwand.
Wer Lagergeräusche oder eine veränderte Laufruhe bemerkt, sollte den Motor zeitnah überprüfen lassen.
Frühe Reparaturen sparen Zeit, Geld und Nerven! Also: Hört genau hin – bevor „nur ein Lagerschaden“ zum echten Problem wird.


